Masten statt buddeln?

Ich weiß, der Name ist “Netzbuddler”, aber vielleicht sollten wir auch über die Verwendung von Masten nachdenken.

Man könnte zum Beispiel Straßenlaternen als Masten nutzen, um ein FTTdp zu bauen. Von dort würde wohl sogar Richtfunk in die einzelnen Häuser/Haushalte genügen, sodass man keine Kabel verlegen müsste.

Und was ist mit den Stromleitungen, die von Haus zu Haus gespannt sind? Kann man da vielleicht einfach ein Kabel dazu hängen?

Auch selbst Masten aufzustellen ist vielleicht billiger als zu buddeln. Gerade zum Neuanschluss eines glasfasertechnisch abgelegenen Ortes könnte sich das lohnen.

Wenn du vorhandene Masten nutzen möchtest “brauchst” du die Einverständniserklärung des Eigentümers. Solche Leitung werden gerne zerrissen … (Ich weis wovon ich rede, meine Telefonleitung hat an fast jedem Masten eine Verteilkasten, weil da ein Stück Kabel ersetzt werden musste …) Die Stromleitung ist bisher heile geblieben.
Kupfer willst du da nicht dranhängen: das sind hervorragende Antenne für induktive Energieübertragung durch Blitze …

Beispiele für Glasnetze auf Masten:

  • Tokio (war mal vor Ewigkeiten ?10Jahre? im Heise-newsletter das Vögel die Isolierung der Kabel fressen/klauen und so das Netz sabotieren.)
    das zweite ist unter
  • https://guifi.net erreichbar. Die Spanier sind schon deutlich weiter …

Wow! Kann jemand aus der Website die technischen Details erkennen? Vielleicht können wir uns da ja einfach anschließen. Dadurch hätten wir Diskussionen um Software schon mal gespart.

http://guifi.net/guifi/menu/stats/nodes
Wireless links | Anzahl | kms.
ap/client | 31.764 | 44.479
PtP link | 2.822 | 12.047

da steht auch was von 1G und 10G ins Internet …
Die AP und Client haben wir im deutschen Freifunk auch, aber bei den PtP-links fehlen die Statistiken ;-)

Und die scheinen http://cloudy.community als Server einzusetzten …