Wie soll das gehen? Lasst es uns tun!

Ich finde diese Idee klasse. Ich würde auch selber buddeln.
Allerdings bin ich der Meinung sollte man die Tatsache nutzen, dass häufig Haus an Haus steht.
Loch bohren, Glasfaser durch. Potenten Router / Switch aufstellen und fertig ist das Nachbarschaftsnetz.

OK, ich gebe zu, da gehört dann doch noch etwas mehr dazu, aber deswegen arbeite ich nun schon fast 1 Jahr an meiner freifunk kompatiblen Firmware freifunkcp.
Take a look! https://github.com/imp1sh/freifunkcp/
Ist zwar immer noch in den Anfangsschuhen, aber kein Wunder; bisher entwickle ich alleine daran.
Wenn also jemand meint unterstützen zu können, gerne melden.

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Hmm auf so kurze Distanzen (Nachbar zu Nachbar) kann man doch auch einfach (10) Gigabit-Kupfer nehmen, oder? Und dann irgendwo im Häuserblock an Glasfaser anschließen; dort wo man am besten rankommt.

Generell aber eine gute Idee, dass sich Nachbarn eine Glasfaser per Freifunk teilen können. Müsste man halt auf den Tunnel verzichten und selbst Provider sein, damit sich das lohnt.

Kupfer geht nicht, da es elektrisch leitet. 10 Gigabit kommt prinzipiell derzeit aus Kostengründen nicht in Frage. Die Geräte / Schnittstellenkarten / Transceivermodule sind deutlich teurer und der Stromverbrauch ist ebenfalls stark höher.
Auf welchen Tunnel verzichten? Man müsste selber nicht in die Rolle des Providers schlüpfen. Es geht mir in erster Linie darum, dass sich die Nachbarn vernetzen. Die Anbindung an das Internet sollten weiterhin ISP übernehmen.

Auf Kupfer braucht 10GE es deutlich mehr Strom als LWL. Daher gibt es gar nicht so viele Hersteller für 10GBaseT. Auch wegen der Potentialverschiebung würde ich nicht über Kupfer nachdenken!
Da Kupfer “out” ist, stellt sich die Frage nach Multimode oder Singlemode, das ist eine Frage der Entfernung und was man damit vor hat, wieviele Nachbar mitnehmen möchte! Ich bräuchte meine Nachbar nicht versuchen mit Multimode zu erreichen, zumindest nicht mit mehr als 1G und weiter durch patchen schon garnicht.

Was haben die Nachbarn davon? Das müsste schon eine sehr nerdige Nachbarschaft sein, wenn die Leute da anfangen sollen, eigene Server aufzustellen und in dem Netz irgendwas bereitzustellen, das von der hohen Geschwindigkeit auch tatsächlich profitiert. Mir fällt spontan nur ein NAS ein. Woran dachtest du?

NAS und Backup sind Dinge die direkt davon profitieren … oder wenn du beim Nachbar performant auf deine Daten zugreifen kannst (per VPN mit LAN Geschwindigkeit oder im “Gast”-WLAN)
Oder man fasst die einzelnen DSL-Anschlüße zusammen und jeder nutzt die gesammelten freien Kapazitäten.

Naja, nicht nerdiger als die Leute, die heute das Internet nutzen. In den 90ern haben sich ebenfalls die Leute gefragt, warum man denn bitteschön einen Internetnanschluss zu Hause benötige und hat dies auch als Nerd-Quatsch abgetan.
Wer heute diese Frage stellt wird ausgelacht.
Einerseits enstünden zahlreiche neue Möglichkeiten die heute über das Internet nur schwierig realisierbar sind, weil ISP es einem konkret schwierig mache P2P zu kommunizieren. Wenn das aber einmal üblich wird, wird das Nutzverhalten sich hoffentlich ändern.